8. August 2021 - Dritter Tag: Ausklang Barcamp und Beginn Kleinprojekte

Am dritten und letzten Tag des Barcamps starteten wir abermals mit spannenden Workshops zu revolutionären Themen: Forumtheater mit Camila, textile Biographiearbeit mit Sabine, Statuentheater mit Luca und Basic Urban Gamen Design mit Gabi. Beim designen von Spielen im öffentlichen Raum, dem Stauen- und Forumtheater konnten wir unsere kreative Energien (ineinander) fließen lassen. Emotional und intensiv wurde es bei der textilen Trauerarbeit.

Aufgrund der spannenden Inputs starteten wir 30 Minuten zu spät in die Mittagspause. Trotzdem servierte Coni uns beste vegane Küche in Form von Kohlrouladen und Kartoffelbrei. Den Rest der Pause verbrachten wir teilweise mit Waldspaziergängen und schlafen auf Sofas und Yoga-Matten.

Pünktlich zur zweiten Hälfte entschied sich das Wetter für Schleusenöffnung. Weiter ging es drinnen mit dem letzten Teil des Barcamps. Wir diskutierten zu Zeit in der kapitalistischen Gesellschaft, warum Verlust oft ein Tabuthema ist, Freude als Kriterium für Kulturarbeit und zu Körpern und Räumen.

Im Anschluss wurde das Barcamp beendet und die entsprechenden Teilnehmenden verabschiedet (die Kaffeepause war irgendwo dazwischen).

Der letzte Schritt dieses Tages war die Gruppenfindungsphase mit einer begehbaren Mind Map und die gemeinsame und tiefgehende Reflexion. Bei einigen fielen Begriffe wie Müdigkeit, anspruchsvoll und Überfülle, aber auch Reichtum an Ideen, fließende Prozesshaftigkeit, Gestaltungsreichtum, Respekt, Freude, Intensität, Erkenntnis, Vertrauen, Austausch und auch Abschied von denjenigen, die nur noch online oder gar nicht mehr teilnehmen können. Vor allem aber stand das Wort Dankbarkeit im Mittelpunkt der heutigen Abschlussrunde.

Foto: Von Paulina Rinne 

gefördert von

Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und LAG Soziokultur aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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